Machine-Vision-Kameras

Eine Machine-Vision-Kamera bestimmt, wie viele Bildinformationen verfügbar sind, aber die Zuverlässigkeit der Inspektion hängt von der gesamten optischen Konfiguration ab. Die richtige Kamera wird anhand des kleinsten Merkmals ausgewählt, das sichtbar bleiben muss, sowie anhand von Bildfeld, Produktgeschwindigkeit, Belichtungszeit, Sensorformat, Pixelgröße, Objektiv und verfügbarer Beleuchtung.

Mehr Auflösung liefert nur dann mehr nutzbare Details, wenn das Objektiv diese Details scharf auf den Sensor projiziert und die Beleuchtung die erforderliche Belichtungszeit unterstützt. Bei bewegten Produkten reicht eine hohe Bildrate allein nicht aus: Eine zu lange Belichtungszeit verursacht Bewegungsunschärfe, wodurch höhere Lichtintensität oder Strobe-Steuerung erforderlich sein kann.

GigE-Kameras eignen sich häufig für längere Kabellängen und industrielle Netzwerke, während USB3-Kameras bei kurzen Entfernungen eine hohe Bandbreite bieten. Smart-Kameras und AI-Kameras werden interessant, wenn die Bildverarbeitung nahe an der Kamera stattfinden muss. Deshalb muss die Kamera immer auf Objektiv, Beleuchtung, Filter, Schnittstelle und Software abgestimmt werden.

363 Artikel