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Datalogic

Datalogic ist besonders relevant für Maschinenbauer und Integratoren, die ein Inspektionssystem auf Basis einer festen industriellen Vision-Architektur aufbauen möchten. Die Auswahl beginnt dabei nicht mit einer einzelnen Kameraspezifikation, sondern mit der Frage, wo die Bildverarbeitung stattfinden soll. Für eine eigenständige Inspektionsposition kann eine Datalogic P20 Smart Camera eine kompakte Lösung sein, weil Bildaufnahme, Verarbeitung und Kommunikation in einem Gehäuse integriert sind. Wenn mehrere Kameras, zentrale Rezeptverwaltung, Line-Scan-Anwendungen oder höhere Verarbeitungsleistung erforderlich sind, ist ein Datalogic MX-E Vision Processor meist die logischere Wahl.

Eine Smart Camera wie die Datalogic P20 hält die Systemarchitektur übersichtlich, lässt aber weniger Spielraum, um Probleme später mit externer Hardware zu korrigieren. Die Optik muss genügend Detail auf den Sensor bringen, die Beleuchtung muss innerhalb der verfügbaren Belichtungszeit ausreichend Kontrast erzeugen und der integrierte Prozessor muss die Inspektion innerhalb der Maschinenzykluszeit abschließen. In der Praxis funktioniert dieser Weg gut, wenn die Inspektion eigenständig laufen kann und der optische Aufbau rund um eine Kamera beherrschbar bleibt. Sobald mehrere Inspektionspositionen Rezepte, Logging oder SPS-Kommunikation teilen müssen, ist eine zentrale Prozessorarchitektur meist robuster.

Der MX-E-Weg verlagert die Inspektion von einer kompakten Smart Camera zu einer zentralen Datalogic Impact Systemarchitektur. Das schafft mehr Spielraum für mehrere GigE-Kameras, Matrix- und Line-Scan-Anwendungen, höhere Auflösungen und eine zentrale Kommunikation mit der Maschinensteuerung. Diese Skalierbarkeit erfordert jedoch eine vollständige Systementscheidung: Prozessorleistung, Kameralast, Trigger-Timing, Beleuchtung, Verkabelung und industrielle I/O bestimmen gemeinsam, ob das System zuverlässig innerhalb der Produktionsgeschwindigkeit arbeitet.

Wenn die Anwendung noch zwischen einer kompakten Smart Camera und einer zentralen Prozessorarchitektur liegt, ist die Datalogic Impact Systemarchitektur der logische nächste Schritt. Dort wird die Auswahl auf die praktischen Grenzen der Inspektion zurückgeführt: wie viele Bilder pro Zyklus verarbeitet werden müssen, wie viele Kameras gleichzeitig beteiligt sind, welche Auflösung erforderlich ist und wie viele Daten die Maschinensteuerung erhalten muss.

Wenn Kamera, Objektiv, Beleuchtung und Montage intern ausgewählt werden, wird Machine-Vision-Selbstintegration vor allem zu einer Frage der Reserve. Die Kamera ist oft schnell ausgewählt, aber das System wird erst zuverlässig, wenn Kontrast, Optik, Timing und Kommunikation bei realer Produktionsgeschwindigkeit stabil bleiben.

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