Machine-Vision-Beleuchtung
Machine-Vision-Beleuchtung bestimmt, ob Kamera und Software ein Merkmal zuverlässig bewerten können. Die richtige Beleuchtung wird nicht als einzelne Lampe ausgewählt, sondern anhand von Material, Oberfläche, Arbeitsabstand, Belichtungszeit und dem erforderlichen Kontrast zwischen Gutteil und Abweichung.
Für Maßprüfungen ist Hintergrundbeleuchtung häufig geeignet, weil Konturen und Öffnungen scharf sichtbar werden. Bei der Oberflächeninspektion bestimmt die Art des Defekts, welche Beleuchtung funktioniert: Ringlicht, Balkenbeleuchtung, koaxiale Beleuchtung oder Dome-Beleuchtung erzeugen jeweils einen anderen Kompromiss zwischen Reflexion, Schatten und Detailerkennbarkeit.
Bei bewegten Produkten hängt die Beleuchtung direkt mit der Belichtungszeit zusammen. Eine kurze Belichtungszeit reduziert Bewegungsunschärfe, erfordert jedoch mehr Lichtintensität oder Strobe-Steuerung. Deshalb muss Machine-Vision-Beleuchtung immer auf Kamera, Objektiv, Filter und Software abgestimmt werden.
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